Zusammenarbeit mit Heimatverein Sellstedt
Eine besondere Premiere stand gleich am ersten Tag auf dem Programm: das erste gemeinsame Mittagessen. Dank einer Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Sellstedt können die Schülerinnen und Schüler dafür die benachbarte Kulturscheune nutzen. Von der Schule führt der kurze Weg über die Straße, vorbei an Hokemeyers Hus, bis in die Kulturscheune – oder besser gesagt in das von den Kindern liebevoll getaufte Restaurant „Zum Teller“.
Essen in zwei Gruppen
Zur Premiere machten sich knapp 25 Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen auf den Weg. Auf der Speisekarte stand das „Rapunzel-Menü“: Spaghetti Carbonara mit frischen Birnen zum Nachtisch. Das Essen kam bei den Kindern gut an und auch die ersten Abläufe funktionierten bereits gut.
Zufrieden nach Start
Zu Spitzenzeiten werden künftig gut 60 Kinder in zwei Schichten in der Kulturscheune zu Mittag essen. Dass sich bei einem neuen Angebot an der einen oder anderen Stelle noch Kleinigkeiten einspielen müssen, gehört zum Start dazu. Schulleiterin Frau Asmussen zeigte sich sowohl mit der Premiere des Mittagessens als auch mit dem Start des Ganztagsbetriebs insgesamt zufrieden.
Abwechslungsreiche Angebote
Auch bei den AG-Angeboten setzt die Grundschule Sellstedt auf Abwechslung. Die Schülerinnen und Schüler erwartet ein wöchentlich wechselndes Programm mit unterschiedlichen Angeboten. Dazu gehören beispielsweise Theater, Handarbeit, sportliche Aktivitäten oder Angebote mit dem Schulhund – und noch einiges mehr.

Prominente Gäste bei der Premiere
Bei der Premiere in der Kulturscheune waren auch Hartmut Fricke, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Sellstedt, und Irmtraut Stüber, 2. Vorsitzende, dabei. Beide zeigten sich erfreut über den gelungenen Auftakt und die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Heimatverein.
Bürgermeister Henrik Wärner nutzte den Besuch ebenfalls, um sich vor Ort ein Bild von den Abläufen zu machen und mit den Beteiligten darüber ins Gespräch zu kommen, was bereits gut funktioniert und wo gegebenenfalls noch nachgesteuert werden muss.
Wandel in der Schullandschaft
Mit dem Start des Ganztags vollzieht sich an den Grundschulen der Gemeinde ein grundlegender Wandel: An die Stelle der bisherigen Hortbetreuung tritt die Ganztagsschule. Bürgermeister Henrik Wärner blickt zuversichtlich auf diese Entwicklung. Engagierte Schulleitungen und Lehrkräfte, Eltern, Kinder, Ehrenamtliche sowie zahlreiche weitere Beteiligte schaffen aus seiner Sicht gute Voraussetzungen dafür, dass sich der Ganztag an allen fünf Grundschulstandorten erfolgreich entwickeln kann.
Die Gemeinde Schiffdorf wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und allen weiteren Beteiligten ein erfolgreiches neues Schuljahr und einen guten Start in den neuen Ganztagsalltag.
