14 neue Ladesäulen in der Gemeinde Schiffdorf gehen in Betrieb


Unter anderem an Rathaus und Bahnhof

Die neuen Lademöglichkeiten befinden sich am Rathaus und in der Pleschenstraße in Schiffdorf, an den Bahnhöfen in Sellstedt und Geestenseth sowie auf dem Parkplatz an der Ecke Schierholzweg/Leher Straße in Spaden. Allein auf dem Parkplatz vor dem Rathaus stehen drei der neuen Ladesäulen.

Dort wurde die neue Ladeinfrastruktur nun auch offiziell vorgestellt. Bürgermeister Henrik Wärner, Fachbereichsleiter Hoch- und Tiefbau Enno Gerdes und Nachhaltigkeitsmanager Birger Auffarth trafen sich dazu mit Sebastian Ruge und Andre Grau vom Betreiber Qwello.

„Gerade für Bürgerinnen und Bürger, die zuhause keine Möglichkeit für eine eigene Wallbox haben, sind die neuen öffentlichen Lademöglichkeiten eine echte Bereicherung“, erklärt Bürgermeister Henrik Wärner. „Mit dem Ausbau gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität. Öffentliche Ladepunkte ergänzen das private Laden zuhause und schaffen zusätzliche Flexibilität im Alltag.“

Laden mit bis zu 22 kW

Zum Einsatz kommt das Qwello-Modell CP05. Eine Besonderheit ist das integrierte, 6,5 Meter lange Typ-2-Kabel. Damit können Fahrzeuge ohne eigenes Ladekabel mit bis zu 11 kW geladen werden. Zusätzlich verfügen die Säulen über eine Typ-2-Buchse. Mit einem eigenen Ladekabel ist darüber eine Ladeleistung von bis zu 22 kW möglich. Der bereitgestellte Strom stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Die Bezahlung kann kontaktlos und ohne vorherige Registrierung direkt an der Ladesäule erfolgen. Möglich sind unter anderem Giro- und Kreditkarte, Google Pay und Apple Pay. Darüber hinaus können Ladekarten für eRoaming genutzt werden.

Was kostet das Laden?

Für das Ad-hoc-Laden und für Qwello-Kundinnen und -Kunden beträgt der Preis aktuell 0,49 Euro pro kWh. Zusätzlich fällt eine zeitabhängige Gebühr von 0,02 Euro pro Minute an.

Zwischen 21 und 7 Uhr wird diese Zeitgebühr für maximal drei Stunden berechnet und ist damit auf 3,60 Euro begrenzt. Für die weitere Zeit bis 7 Uhr fällt keine zusätzliche Zeitgebühr an. Bei Nutzung anderer Mobility-Service-Anbieter können aufgrund der jeweiligen Roaming-Tarife abweichende Preise gelten.

Auch Sebastian Ruge von Qwello zeigte sich erfreut über die Umsetzung des Projektes. Man freue sich, die gemeinsam geplanten Standorte nun realisiert zu haben, und hoffe auf eine gute Akzeptanz der neuen Lademöglichkeiten, um damit die Elektromobilität in der Region weiter zu unterstützen.

Mit den 14 neuen Ladesäulen schafft die Gemeinde gemeinsam mit Qwello ein zusätzliches öffentliches Ladeangebot für Einwohnerinnen und Einwohner ebenso wie für Besucherinnen und Besucher der Gemeinde.